Grüßt euch … lang nicht mehr gerochen…
Heute war ein unglaublich mieser Tag aber grade den habe ich dazu genutzt mir ein wenig Gedanken über eine neue Welt zu machen. Das was dabei rausgekommen ist, ist rassistisch, diskriminierend und vielleicht sogar ein wenig lustig, was wiederrum sehr erschütternd ist. In diesem Post möchte ich euch eine neue Welt präsentieren die jeder von euch kennt und die dennoch vollkommen neu ist. Es ist eine Vorurteilswelt die auf Dingen beruht die man weiss, Dingen die man glaubt zu wissen und Dingen von denen man weiss warum sie so sind, die man aber nutzt um geschmacklose Witze zu machen ! Es ist Diemens World…
Wie ihr seht sind ganz viele tolle und rätselhafte Völker vertreten und auch viele mysterien auf einen Blick zu klären: Warum fliegen in Amerika Flugzeuge in Hochhäuser ? Wie kann es sein dass Pinguine von Eisbären gejagt werden ? Und wo ist Jesus eigentlich hingegangen ? All das und noch viel mehr kann an diesem anschaulichen Modell gezeigt werden. Ich fand die Idee so lustig dass ich gleich mal begonnen habe einige “Rassen” zu charakteriesieren. Zum Beispiel die “Airplane catching Giants”
Und damit nicht genug. Auch die Noones habe ich gemalt, ein Volk das irgendwo in Afrika lebt denn ihr wisst ja “There lives noone but black people”
Vielleicht hat euch dieser kleine Exkurs ja amüsiert oder abgestoßen oder in irgendeiner Form dazu bewegt mir einen Kommentar zu hinterlassen. Ich bin jedenfalls gespannt ob ich diesen Gedanken noch weiter verfolgen werde… immerhin sind ja bald Semesterferien.
stay in touch
Diemen
… nichts wird da sein ! Aber auch gar nichts, nicht mal ein bisschen ! Mit diesem wunderbaren Titel fängt in naher Zukunft eine junge Metalcoreband an sich in ihrer Musik kreativ auszulassen. Im moment hat die Band mit dem Namen “There will be nothing” noch keine eigene Homepage oder einen Blog, aber ein Logo haben sie schon. Und das kommt von mir.
Noch konnten sie sich für kein bestimmtes Logo entscheiden, aber ich denke das wird sich in den nächsten Tagen ändern. In den kommenden Tagen werd ich die Stationen auf dem Weg zum Logo und ein kleines Tutorial betreffend dieser abgerissenen Schriftbänder online stellen.
stay tuned
Diemen
… des zweiten Semesters. Kaum zu glauben, es ist grade mal ein Jahr her, dass mein Studium begonnen hat und in diesem Jahr habe ich so viel gezeichnet wie mein ganzes Leben zuvor nicht.
In diesem Semester ging es mir (wie schon im letzten) vornehmlich um Illustration: Also das zeichnen von Dingen, Menschen und irgenwelchen Tiern und Monstern. Und im vergleich zum letzten Semester hat es mir sogar etwas gebracht. Ziel des Spiels war es dieses mal zum Ende des Semesters einen Comic (bestehend aus 6 Seiten) oder ein Kinderbuch (aus 4 Doppelseiten) zu zeichnen und zu colorieren/zu markern.
Dabei war die Story eher eingeschränkt. Es ging darum dass wir eine Figur zu zeichnen hatten die uns selbst ähnelt. Diese Figur sollte dann, ähnlich wie wir die wir an der FH studieren selbst, die Mappenprüfung hinter sich gebracht haben und zum nächsten Eignungstest am kommenden Tage vorgelassen werden. Erst im Hotel (welches wir uns genommen haben da wir natürlich nicht aus Münster kommen) fällt uns jedoch auf, dass unsere Halbseligkeiten die wir in unserer “Tasche” hatten verschwunden sind: Offensichtlich haben wir sie in der FH vergessen. Sofort machten wir uns auf die Tasche zu holen doch mussten wir leider feststellen dass die FH am Abend als wir ankamen bereits geschlossen hatte und so standen wir dort, ohne bleibe und ohne Hab und Gut….
In diesem Moment treffen wir auf Renate (die Damen unter uns trafen den Herrn Klaus) welche(r) uns direkt freundlich gesonnen ist und uns einlädt die Nacht mit ihr(ihm) zu verbringen. An dieser Stelle wurde es schlussendlich interessant, denn die Aufgabe bestand darin aufzuzeigen wie diese Nacht verbracht wird:
Bei einer wilden Party !? Tee trinken unter Freunden ? Oder doch … ähm … anders.
Ich selbst habe mich natürlich auch für eine Option entschieden … aber seht einfach selbst !
Ich hoffe es gefällt euch. Mir persönlich gefiel die Story wie ich sie im Endeffekt entwickelt habe nicht, aber das hängt auch damit zusammen dass ich es nicht wirklich leiden kann mich selber in einem Comic zu verwursten. Im nächsten Semester bleibt mehr Freiraum für eigene Ideen. So die Hoffnung.
Vielen dank für eure Aufmerksamkeit, es tut gut mal wieder den Blog zu füllen.
Stay in Touch
Diemen
P.S.: Ich habe die Workshopzeile zum Zeichnen noch nicht vergessen
schaut bald nochmal rein nun habe ich die Zeit.
Kennt ihr das !? Ihr habt eine menge zutun. Auftragsarbeiten häufen sich an und euer Studium fordert alles von euch, hin und wieder wollt ihr dann vielleicht noch etwas mit euren Freunden unternehmen ganz zu schweigen von einigen Privatprojekten denen ihr nachgehen wollt, kurz: Ihr seid voll ausgeplant und habt spaß daran.
Jetzt kommt es aber vor dass ihr euch hinsetzt und einer euerer Aufgaben nachgehen wollt und ihr bekommt den Kopf einfach nicht frei von den anderen Dingen die ihr noch zu tun habt. Dieses Problem hatte ich zumindest nun. Aber glücklicherweise habe ich eine Lösung für das Problem gefunden. Das System was ich benutze nennt sich GTD (Getting Things Done) und basiert auf dem erfolgreichen Buch von David Allen . GTD geht dabei davon aus dass es wichtig ist seine Aufgaben und Termine Schriftlich festzuhalten und klar voneinander zu trennen um bei dem was man grade tut eine höhere Effizienz an den Tag legen zu können. Oder anders gesagt: Es macht euch den Kopf frei für wichtige Dinge.
Nun gibt es natürlich de Möglichkeit einfach einen Stift und einen Zettel zu nehmen, sich alles aufzuschreiben und so on. Aber erstens weiss ich dass ich ständig meinen Block und meinen Stift verlegen würde auf dem alles wichtige steht und außerdem wäre es mir schlichtweg nicht geekig genug so etwas langweiliges zu benutzen. Darum habe ich Tudumo entdeckt. Es stellt eine Art Organizer dar, der maßgeschneidert auf die GTD Lösung reagiert. Hier könnt ihr mit einfachen Tastenkürzeln jederzeit neue Einträge machen die ins Programm geworfen werden ohne dass ihr euch lange gedanken dazu machen müsst. Wenn ihr dann den Kopf frei habt für etwas neus öffnet ihr es und könnt all eure Notizen Sinnvoll Ordnen und der Reihe nach abarbeiten. So bekommt ihr nicht nur was geschafft, sondern habt außerdem eine Menge Spaß daran Häkchen hinter eure erledigten Tasks zu machen.
Sinnvoll ist es natürlich einen einzelnen Task in möglichst viele Unterkategorien einzuteilen, damit ihr euch nicht zuviel aufeinmal vornehmt. Wenn ihr z.B. eine Buchillustration arbeiten wollt dann notiert ihr euch vielleicht nicht “Buchillu fertig machen” sondern eher “Im Kundengespräch Ziele abstecken”, “Skizzen anfertigen”, “Mit Kunde abstimmen”, “Reinzeichnung machen”, “coloration fertigen”, “final präsentieren”.
Wenn euch der Kopf schwirrt probiert es aus. Tudumo ist zwar eine Windows Applikation, aber auch für den Mac gibt es eine menge interessanter Apps nämlich hier. Scrollt bis ganz nach unten und ihr findet eine menge Testversionen um zu checken was zu euch passt. Frohes schaffen.
so far, stay in touch
Diemen
… das ist das motto unter welches ich eine Zukünftige Bilderreihe stellen möchte. Es geht wie sooft hier auf War-klar einzig und allein und vollkommen ausschließlich um uns drei: Mich, mich und meine Wenigkeit.
Der Hintergrund ist nicht, dass ich selbstverliebt bin und mich so unglaublich schön finde, sondern dass ich innerhalb meines Studiums darauf gestoßen wurde mich selbst solange zu zeichnen bis ich mich auswendig kann. Eine interessante Reise in mein eigenes Ich beginnt …
Euch erwarten neben einigen aquarellierten Illus von mir auch die ein oder andere Workshopzeile zum nachmachen. So könnt ihr, wenn ihr denn wollt auch mal euch selber zum besten geben.
so far, stay in touch
Diemen
“Je länger man über etwas Nachdenkt desto weiter schiebt man es hinaus” – Diemen A. Kobalscheck
In diesem Sinne will ich mich gleich mal bei den wenigen entschuldigen die meinen Blog vielleicht sogar aboniert haben. Wenn man bloggen noch nicht gewöhnt ist schreibt man viel zu wenig über die wirklich wichtigen Dinge und wenn man sich dann mal hinsetzt dann ist es gleich eine solche Latte an Sachen, dass sie nur schwerlich in einen Post passen. Also fange ich hier mal an:
15.10. Die Frankfurter Buchmesse:
Das Leben als Illustrator ist ganz schön schick. Von der Uni aus sind wir mit dem Reisebus in aller früh nach Frankfurt aufgebrochen um auf die größte Buchmesse Weltweit zu gelangen: Nach Frankfurt nämlich. Ein Abenteuer für sich denn auf der Buchmesse kann man kaum einen Fuß vor den anderen setzen ohne sich in einer riesigen Menschenmenge wiederzufinden. Aber glücklicherweise war der 15.10. der Tag, welcher nur für “Fachpersonal” zugänglich war. Das sind im endeffekt Verleger, Autoren, Illustratoren, Schuldklassen und ähnliches. Die Buchmesse ansich war schlichtweg überwältigend und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Reißt man kurz vorher noch den ein oder anderen kessen Spruch wie locker man an die Sache heran geht, findet man sich im nächsten Moment in gigantischen Hallen wieder in denen man einfach nur das Gefühl hat ein Nichts zu sein. Denn sogar an diesem Tag an dem die Buchmesse noch “leer” ist, war es schon ordentlich überfüllt. Um die Sache jedoch noch schlimmer zu machen war es nicht überfüllt mit Fanboys und Hobbylyrikern sondern mit Anzügen, Schlipsen und Leuten die so unendlich wichtig aussehen dass man sich völlig verloren vorkommt. Dennoch ist es ein absoluter Pflichtbesuch für einen angehenden Illustratoren und auch Grafik- und Werbedesigner kommen sicherlich auf ihre kosten. Natürlich habe ich nicht richtig Fuß fassen können, denn was die Verlage auf dieser Messe suchen sind nicht Leute die nett zeichnen können, sondern jene, die nett zeichnen und am besten auch eine fertige oder wenigstens angefangene Story mitbringen. Ihr könnt es euch so vorstellen dass ihr nach einem Verlag sucht der so aussieht als könnte er eure Story vermarkten wollen und ihm dann ein Storyboard, eine Geschichtszusammenfassung oder vielleicht die ersten Seiten eures Skripts zeigt. Wenn der Verlag geneigt ist werden Visitenkarten (ganz wichtig immer welche dabei zu haben) ausgetauscht und ihr meldet euch mit einer Vorabversion per Email. So oder so kann ich nur jeder Person die in den Designbereich möchte ans Herz legen sich soetwas einmal anzusehen. Im ersten Moment hat man sicher das Gefühl dass es einem nichts bringt, doch eine Buchmesse ist bedauerlicherweise eine Erfahrung die man machen muss, nicht eine von der man in einem Blog lesen kann.
Da Photographie von Werken und Situationen auf der Messe bedauerlicherweise untersagt sind, will ich hier nur wenigstens noch ein wundervolles Buch präsentieren welches Illustratorisch sicher nicht interessant ist, inhaltlich aber wirklich sehr gut und lustig zu lesen:
Das Zitat des Jahres meiner Meinung nach. Marcel Reich-Ranicki sollte an vergangenen Wochenende den Deutschen Fernsehpreis der Stifter verliehen bekommen. Reich-Ranicki ist einer der größten Literaturkritiker des vergangenen Jahrhunderts (und natürlich auch des Momentanen). Den Fernsehpreis der Stifter bekommt man ähnlich wie einen Preis für das Lebenswerk, nicht für eine spezielle Sendung oder einen Film sondern für einen Gesamtauftritt im Fernsehn verliehen. Für gewöhnlich freut man sich über diesen Preis und hält eine Rührende Dankesrede, in der man Mama und Pappa sagt dass man sie liebt hat.
Aber Reich Ranicki lehnte den Preis ab ! “Skandal” schreibt die Bild, “eine Frechheit” tönt RTL aber wenn man dem guten Mann ein paar Minuten das gehör schenkt stellt man fest, dass er einfach nur Recht hat ! Ranicki kritisiert in seiner Rede vor allem den Schund der im Deutschen Fernsehn nicht nur ausgestrahlt, sondern dann auch noch mit einem Fernsehpreis ausgezeichnet wird. Hält man sich vor Augen dass “Deutschland sucht den Superstar” als beste Unterhaltungssendung ausgezeichnet wurde wundert das kaum. Thomas Gottschalk (der Hausmoderator der öffentlich rechtlichen) rettet die Situation glücklicherweise damit, dass er Ranicki zu einem Gesrpäch mit den Intendanten des Fernsehens fordert, um über die Missstände unserer Televisionslandaschaft zu reden. Einzig RTL lehnte die Einladung von vornherein ab. Meiner Meinung nach sagt das einiges.
Nun genug gefaselt, sehts euch selber an !
D
Im zuge meines Illustrationskurses an der FH Münster habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig näher mit dem Thema “Bewerbung an der FH mit einer Mappe” auseinandergesetzt.
Dabei ist mir nun aufgefallen, dass schon bald wieder prüfungen zur Aufnahme bei uns stattfinden und ich habe mich spontan dazu entschlossen mit diesem Artikel schnell allen Zweiflern die nicht wissen ob und wann sie sich bewerben sollten hier ein wenig die Angst zu nehmen. Haltet euch immer vor Augen:
Alle hier sind nett und fair und niemand würde jemals über euch lachen.
In diesem Sinne
D
… ist komisch.
Mit diesen weisen Worten will ich meinen Blog einfach einmal eröffnen. Wir alle wissen, dass wir nichts wissen oder nur wenig und manchmal gar nichts. Interessant wird es immer zu dem Zeitpunkt in dem wir uns einbilden Dinge zu wissen von denen wir dann doch keine Ahnung haben.
Vielleicht wird der ein oder andere sich nun fragen warum ich son komisches Zeug daher rede, aber tatsächlich wird sich dieser Blog mehr oder minder um dieses Thema drehen. Ich bin nun schon ein paar jährchen als Illustrator unterwegs und obwohl mein Studium nun erst ein Semester währt, versuche ich ja nun doch mich immer weiter von den Pfaden der Mutmaßung zu entfernen um die Pfade des Wissens zu erkunden.
Mein neuester Versuch ist dieses wundervolle, nicht fertiggestellte Bild:
Was wir sehen ist ein Drako der einen Drag ziemlich übel zurichtet. Die Figuren sind dynamisch die Schatten auf eine Lichtquelle von Links oben gemünzt. Eigentlich eine schöne Illu (sie könnte vielleicht noch etwas Hintergrund vertragen). Nun … lehnt euch für fünf Minuten zurück und lasst das Bild eine Weile auf euch wirken. Ist die Anatomie richtig ? Stimmen die Schatten so ?
Kommen wir also nun zur Auflösung unseres kleinen Rätsels:
Wenn wir genauer hinschauen, stellen wir fest, dass unser Freund der Drag (das ist der, der auf die Fresse bekommt) eine merkwürdige Vorstellung von Anatomie im Allgemeinen und von Gesichtsanatomie im Speziellen hat. Wir sehen, dass sein Ohr viel zu weit in Richtung Hals gerutscht und sein Unterkiefer viel zu weit nach vorn gelangt ist. Natürlich könnten wir nun sagen “naja, der wird immerhin von einem Hammer getroffen” aber dafür sieht das Gesicht in seiner gesamtheit viel zu statisch und funktionsfähig aus.
Das zweite Problem ist unser lieber Drako. Sein hinterer (von ihm aus) linker Arm vollführt eine ziehende Bewegung die dem Hammer zusätzlich Schwung verleiht. Auf unserem Bild hier, haben wir jedoch das Problem, dass Freund Drako den Arm an seinen Körper presst, statt ihn schön nach hinten ausschwingen zu lassen. Unserem Bild bringt das nun wieder eine mehr mehr statik … und das soll es ja nun wirklich nicht haben
Wie man sieht ist also lang nicht alles Gold was glänzt und wir werden uns noch öfter einige auf die ein oder andere Art komische Bilder ansehen.
Stay in touch:
Diemen