POST050 Entschuldigung

Es gibt viele Gründe sich zu entschuldigen: „Entschuldigung, dass wir es nicht hinbekommen unsere Podcasts regelmässig zu veröffentlichen“ ist zum Beispiel eine, die gar nicht so weit hergeholt ist.

Dann aber gibt es auch viele Entschuldigungen – sogenannte „Nonpologies“ – Die nur darauf abzielen einen kurzen Medienrummel auszunutzen und die Welle zu reiten. Und natürlich später sagen zu können, dass man es doch ehrlich meinte. Wir nutzen eine der wohl am heissesten diskutierten Entschuldigungen von Frau Dr. Angela Merkel dieses Jahr zum sogenannten „Osterlockdown“, um uns anzusehen wie viel Substanz eine solche hat. Und ob Entschuldigungen eigentlich ein Zeichen der Stärke, der Schwäche oder einfach nur höflich sind…

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Diemen
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Kwink

POST049 Alarmismus & Ausweglosigkeit

Alarmismus ist laut der Wikipedia ein „politisches Schlagwort“ das die übertriebene Darstellung eines Problems bezeichnet um den anhängenden Diskurs nach den eigenen Vorstellungen zu bestimmen und zu entwickeln. Dabei kommt er uns vor allem deswegen so prominent und ständig vorhanden vor, weil die Gegner politischer Thesen gern das pure Aufkommen des Themas bereits als „alarmistisch“ bezeichnen. Prominente Beispiele dafür sind schnell zu finden: Big Oil, Überwachungsstaat, Klimawandel – Und das sind nur die Themen die ganze Generationen beschäftigen.

In der aktuellen Folge haben KWiNK und Diemen sich nun mit dem Alarmismus in seiner heutigen Form auseinandergesetzt und diskutieren ihn anhand aktueller Beispiele wie der uns alle betreffenden COVID-19 Pandemie, aber auch anderen Themen. Diemens These dabei: Zum allgegenwärtigen Alarmismus hat sich eine neue Spielart hinzugemischt um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Fatalismus. Die Idee also, dass es egal ist was wir tun, da unser Weg von einer höheren Macht (Dem Universum, Gott, der Realität und Wissenschaft) einfach vorherbestimmt ist, freier Wille eine Lüge und der allgemeine Handlungsspielraum eine Illusion.

Begleitet uns wenn wir die Frage diskutieren, wann Fatalismus in der politischen Kommunikation anfing, ob er ein Erfolgsrezept ist und ob er eine echte politische Strategie, oder lediglich ein Ausdruck eines Gefühls bedingt durch die Pandemie ist.

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Diemen
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POST048 Wehrpflichtdebatte im Wandel

Wenn wir jung sind erklären viele europäische Eltern ihren Kindern, dass wir in einer friedlichen Welt leben und versuchen ihnen zu erklären wie glücklich sie sich schätzen können in Friedenzeiten geboren zu sein. Denn noch immer ist Frieden keine Selbstverständlichkeit und es existieren zahlreiche Krisenherde auf der Welt.

Und doch drängen sich einige Fragen auf, wenn wir über die Verteidigung unserer Länder sprechen: Warum braucht es Nationalarmeen? Weswegen sollen wir uns in fremde Konflikte einmischen? Und warum schaffen wir Armeen nicht einfach komplett ab (Eine Frage, die gerade in Deutschland durchaus eine Historie hat)?

Trotzdem muss man feststellen, dass es einen weltweiten Konsens zu der Frage zu geben scheint, ob Militär nun sinnhaft ist oder nicht. Die Antwort der Gesellschaft lautet im gros: Ja.

Aber wie kommen diese Armeen eigentlich zustande? Ist es die Pflicht jeder Person dem Land, in dem sie lebt, auch militärisch zur Verfügung zu stehen? Sollten Armeen nur von denen betrieben werden, die es eben wünschen? Oder ist es wichtig ein möglichst heterogenes Aufgebot zu forcieren?

Die Frage nach der „Diversität in der Bundeswehr“ ist genau so alt wie ebendiese und trotzdem hat sich das Verständnis darum was eigentlich gemeint ist mindestens so grundlegend geändert, wie die Gesellschaft in den letzten 80 Jahren selbst.

Linkliste
Kritik an der Wehrpflicht (Wikipedia)
Défilé – 2019 (YouTube)
Stäbe Bundeswehr S1 – S6 (Wikipedia)
Alternativlos mit Frank Schirrmacher (wg.: Politischer Diskurs in Deutschland)
Elementarfragen mit Reiner Langhans (wg.: Jugend als Babyboomer in Berliner Komunen)

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Kevin Commer